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AKKER eG - die Idee

Es geht um mehr als gutes und gesundes Essen, um mehr als um knackig frisches Gemüse: In der AKKER-Genossenschaft haben sich Menschen zusammengeschlossen, denen es neben Frische und Qualität auch wichtig ist, wo ihr Essen herkommt, die wissen wollen, wer es wie und wo für sie angebaut hat: es geht um Esskultur! Die Genossen streben nach Selbstbestimmung in ihrer Ernährung, als Teil einer bewussten Lebensführung.

Akker Genossenschaft für gutes und gesundes EssenZiel ist eine erneuerte Solidarität zwischen Verbraucher und Erzeuger. Für gute Ware ein faires Einkommen. Landwirtschaft als Dienstleistung. Heute ernährt ein Landwirt rund 140 Menschen, Tendenz steigend. Aufgrund des rasanten Strukturwandels in der Landwirtschaft, der nach dem Gebot „Wachse oder weiche!“ abläuft, ist der Landwirt gezwungen, mit immer größeren Produktionsmengen, immer schneller, immer mehr Menschen ernähren zu müssen, damit er selber überleben kann. AKKER will den Spieß umdrehen und zeigen: Wenn sich Verbraucher einig sind, können sie „ihren“ landwirtschaftlichen Betrieb ernähren und ihm die Chance geben, mit Boden, Pflanzen, Tieren und Menschen schonend umzugehen. Den Genossen ist es wichtig, dass Anbau und Vertrieb transparent für jedermann sind. Kunden und Teilhaber können in ihrem Betrieb jederzeit nach dem Rechten sehen. Vertrauen ist unser Kapital.  

Der Betrieb ist Bioland zertifiziert. Das heißt zum Beispiel: Keine Gentechnik, kein Einsatz von Gülle, Jauche und Geflügelmist aus konventioneller Tierhaltung, eine abwechslungsreiche Fruchtfolge, keine synthetischen Pestizide, keine synthetischen Mineraldünger und eine artgerechte Tierhaltung. Die Bioland-Richtlinien finden Sie hier...

Auf 3,24 Hektar AKKER-Fläche wird gesät und gepflanzt, was in die Region Westmünsterland passt. Geliefert wird was Mutter Natur je nach Saison im Angebot hat, dadurch werden die natürlichen Ressourcen geschont und man lernt, bewusster sein Essen zusammenzustellen und zuzubereiten. AKKER will das kulinarische Potential der Region erschließen und geht davon aus, dass noch Neuland zu entdecken ist.

„AKKER ist KULTUR“, sagen die Mitglieder und wollen künftig kulturellen und künstlerischen Initiativen - rund um die Landwirtschaft - Raum geben.